Das Problem ist selten die Anzeige. Es ist der erste Schritt.
Die meisten Betriebe machen bei der Anzeige wenig falsch. Was fehlt, ist ein erster Schritt, der klein
genug ist: etwas, das man in der Mittagspause auf dem Handy macht, ohne Unterlagen, ohne sich zu
erklären und ohne dass der eigene Arbeitgeber etwas mitbekommt.
Und es fehlt die Antwort auf die Frage, die vor allen anderen steht. Nicht „welche Anforderungen
erfülle ich?“, sondern „will ich so arbeiten, wie dort gearbeitet wird?“ Genau daran
scheitern Besetzungen, die auf dem Papier gepasst haben: an Rufbereitschaft, an ständigem Umplanen,
an zu viel oder zu wenig Kundenkontakt, an Dokumentation, die niemand angekündigt hat.